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Shapewear und Kompressionswäsche

Neue Materialien führen zu neuen Ideen. Es fing mit einer Neuauflage von Omas Stützstrümpfen an, diesmal aber für Sportler. Kompressionsstrümpfe sollen den Rückfluss des Blutes zum Herzen unterstützen und dadurch zu einer besseren Sauerstoffversorgung der Muskulatur führen, was sich wiederum in verbesserter Leistung auswirken soll. Ob die Leistungsverbesserung tatsächlich messbar ist, wird kontrovers diskutiert, aber vor allem nach der Belastung fühlen sich die Beine weniger schwer an. Vor allem Langstreckenläufer profitieren von dem Effekt.

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Aber auch bei Venenschwäche oder während der Schwangerschaft sind die modernen Kompressionsstrümpfe angenehmer zu tragen als die altmodischen Stützstrümpfe. Es gibt sie für den Sommer und in wärmenden Varianten für den Winter.

Kompressionswäsche für Sportler

Die neuen Materialien haben nicht nur eine gute Kompressionswirkung, sie sind auch atmungsaktiv und wasserdampfdurchlässig. Es dauerte also nicht lange, bis auf die Strümpfe die Ganzkörper-Kompressionswäsche folgte. Heute kann man sich vollständig in Kompressionshosen und Kompressionsshirts kleiden, entweder als normale Sportkleidung oder bei kälterer Witterung unter der normalen Trainingskleidung. Wenn man mal drin ist in der engen Pelle, fühlt es sich sogar ganz gut an. Ob es die Leistung verbessert, steht weiterhin zur Diskussion, ist also nicht ganz ausgeschlossen.

Die behauptete Wirkungsweise ist zumindest nicht unplausibel. Durch die Kompression wird der Blutfluss beschleunigt, wird vor allem die Stützmuskulatur entlastet, was eine Konzentration der Energie auf die sportliche Leistung fördern soll. Zudem kann es zu einer verbesserten Körperhaltung kommen, was sicherlich positiv ist, auch für die sportliche Leistung. Vielleicht geht der beobachtete Unterschied, dass Freizeitsportler eher von der Kompression profitieren als Leistungssportler, auf diesen Aspekt der Wirkung zurück. Wer (noch) eine unzureichend trainierte Rumpfmuskulatur hat, wird sicherlich von der Wäsche profitieren.

Die fest sitzenden Kleidungsstücke haben natürlich auch eine stabilisierende Wirkung auf die Gelenke, was vor allem beim Sprunggelenk Verletzungen zu vermeiden hilft. Es wird diskutiert, ob die Wäsche die Präzision von Bewegungen verbessern kann, was in einigen Sportarten Vorteile mit sich bringen könnte.

Zusätzlich zur Kompressionswirkung hat die Wäsche natürlich alle Eigenschaften moderner Funktionskleidung. Das ermöglicht erst das Tragen bei sportlicher Belastung, auch bei starkem Schwitzen. Die Haut wird trocken gehalten, ein Auskühlen wird vermieden, was sowohl Zerrungen als auch Erkältungen unwahrscheinlicher werden lässt.

Unabhängig davon wird die Kompressionswäsche als Regenerationsbeschleuniger angewendet. Durch die verbesserte Durchblutung der Muskulatur kann der Abtransport von Schadstoffen wie Laktat und die Heilung von mikroskopischen Verletzungen wie beim Muskelkater beschleunigt werden. Das „Versacken“ des Blutes in den Beinen wird verhindert, was das Wohlbefinden verbessert.

Kompressionswäsche wird auch in einigen medizinischen Kontexten verwendet. So kann durch das Tragen von Kompressionswäsche das Entstehen von Narben nach Brandwunden verhindert oder zumindest deutlich vermindert werden. Auch die lange bekannte Wirkung der Stützstrümpfe zur Vermeidung der Bildung von Krampfadern und zur Förderung des venösen Rückflusses zum Herzen wird heute mit moderner Kompressionskleidung auf angenehmere Weise erreicht.

Nach Fettabsaugungen muss unbedingt Kompressionswäsche getragen werden, damit das Gewebe in der gewünschten Form verheilt. In diesen Fällen informiert der behandelnde Arzt über die richtige Auswahl der Kleidungsstücke.

Shapewear für das gute Aussehen

Da die Kompressionswirkung natürlich nicht auf Blutgefäße und Muskulatur beschränkt ist, sondern sogar weit offensichtlicher auch das Unterhautfettgewebe betrifft, wurde eine zweite Linie von Produkten entwickelt. Shapewear soll angeblich schlanker machen. Das darf natürlich angezweifelt werden, aber Shapewear verbessert das Ausssehen, vor allem dann, wenn die Silhouette durch Speckröllchen und Rettungsringe beeinträchtigt ist.

Die Idee, auf diese Art die Figur zu formen, ist ja nicht neu. Aber nachdem Korsetts schon länger aus der Mode gekommen sind, sind ihre Nachfolger im Kommen. Die neuen Figurformer sind eindeutig bequemer zu tragen, niemand muss mehr für die Schönheit in Ohnmacht fallen. Wie stark die Wirkung ausfallen soll, kann man beeinflussen, indem man die Wäschestücke eine Nummer größer oder kleiner wählt. Je enger das Stück gewählt wird, umso mehr gleicht sich die Wirkung der eines Korsetts an. Man kann also tatsächlich auch eine schlankere Taille oder einen flacheren Bauch formen, wo die Wirklichkeit anders aussieht. Ohne Beeinträchtigung des Wohlbefindens geht das aber auch nicht. Je mehr Umfang man wegmogeln möchte, umso unbequemer wird das Ganze natürlich. Und je enger das Ganze sitzt, umso schwieriger wird es, sich wieder daraus zu befreien.

Vor allem unter Abendkleidern und anderer eher leichter Kleidung, wo die Speckröllchen leicht sichtbar werden, tragen heute viele Frauen Shapewear. Auch wenn das Körpergewicht natürlich unbeeinflusst bleibt, so wird doch die Erscheinung sichtbar verändert. Im Allgemeinen handelt es sich dabei zumindest subjektiv um eine Verbesserung, hin zu einem attraktiveren Äußeren. Ob ein Schönheitsideal, das selbst winzige Speckröllchen als unattraktiv einstuft, wirklich anstrebenswert ist, ist eine andere Frage. Denn tatsächlich sind sie völlig normal und weder unschön noch ungesund.

Das gilt auch für die vielen kleinen und größeren Problemzonen, die viele Frauen an ihrem Körper entdecken. Wer sich absolut nicht damit abfinden möchte, kann mit Shapewear zumindest den Eindruck erwecken, als wären sie nicht da. Man kann Cellulite-Dellen am Oberschenkel wegmogeln, den Po formen (zumindest den Fett-Anteil, der Muskel wird bleiben, wie er ist), den Bauch auch im Sitzen flach erscheinen lassen, die Oberarme kompakter erscheinen lassen und vieles mehr.

Unterschiede zwischen Shapewear und Kompressionswäsche

Der Unterschied zwischen Shapewear und Kompressionswäsche liegt vor allem darin, dass Shapewear hauptsächlich für Frauen angeboten wird, Kompressionswäsche dagegen für Frauen und Männer. Shapewear ist meistens unauffällig hautfarben oder in den Unterwäschefarben weiß oder schwarz, Kompressionswäsche dagegen meistens bunt und auffällig wie Sportkleidung.

Sowohl Shapewear als auch Kompressionswäsche können die Fettschicht unter der Haut in Form bringen, was nicht nur zu einem verbesserten Aussehen führt. Es kann auch einige Schwierigkeiten, die das Übergewicht und mehr noch das Abnehmen mit sich bringen können, lindern.

Shapewear und Kompressionswäsche für die schlanke Linie

Anders als das Viszeralfett, vor dem wegen möglicher Gesundheitsgefahren immer gewarnt wird, ist das Unterhautfettgewebe zumindest in den meisten Fällen nicht ungesund. Es ist vor allem aus ästhetischen Gründen unerwünscht. Ihm wird also weitaus häufiger der Kampf angesagt. Mit Shapewear bekommt man es natürlich nicht weg, aber man kann ihm Form geben und dadurch die Figur dem Schönheitsideal ähnlicher werden lassen. Das hat oft auch positive Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein.

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Shapewear kann also durchaus die bessere Lösung sein, wenn man mit seiner Figur unzufrieden ist, ohne übergewichtig zu sein. Denn abnehmen wird das Problem vermutlich sowieso nicht lösen, wenn Übergewicht nicht der Grund ist.

Shapewear und Kompressionswäsche für Übergewichtige

Tatsächliches Übergewicht führt in vielen Fällen nicht nur zu Fettröllchen und Speckfalten, sondern auch zu Problemen mit diesen. Die Haut reibt aufeinander, was Schmerzen und Entzündungen nach sich ziehen kann. Da die Probleme durch Bewegung verschärft werden, vermeiden die Betroffenen natürlich jede Anstrengung, was wiederum vermutlich zu Erhalt oder Vermehrung des Übergewichtes führt.

Aber auch das Eigenleben, das die Speckröllchen führen können, kann beeinträchtigend wirken. Während einer Gewichtsreduktion gibt es immer wieder Phasen, in denen zwar die Fettmenge reduziert wird, das Bindegewebe, die Stützmuskulatur und die Haut aber noch nicht an die neue Körperform angepasst sind. Still zu leiden ist kein angemessener Umgang mit solchen Problemen. Wer Schwierigkeiten ernst nimmt und angemessen darauf reagiert, hat bessere Erfolgschancen, nicht nur beim Abnehmen.

Eine Möglichkeit kann das Tragen von Shapewear oder Kompressionswäsche beim Sport, bei der Bewegung, vielleicht auch im Alltag sein. Man kann es unter der normalen Kleidung tragen, so dass man zwar selbst den positiven Effekt spürt, es aber nicht sichtbar ist. Jede Maßnahme, die dazu führt, dass Bewegung nicht mehr als unangenehm erlebt wird, ist hilfreich für das Wohlbefinden und das Selbstvertrauen. Was mehr zum Erreichen einer schlanken Linie beiträgt als stilles Leiden oder heroische Quälerei.

Größenauswahl

Shapewear oder Kompressionswäsche erscheint oft klein wie Kinderkleidung. Das muss aber so sein, damit die Kompressionswirkung stattfinden kann. Nur wenn es wirklich eng sitzt, ist es richtig. Dadurch ist manchmal das An- und vor allem das Ausziehen etwas erschwert. Es ist nicht ganz einfach zu sagen, welches unter diesen Umständen die richtige Größe ist. Wer Wert auf Bequemlichkeit legt, nimmt besser eine Größe größer. Mehr ist allerdings nicht wirklich sinnvoll, denn wer keine Kompressionswirkung möchte, kann sich mit normaler Kleidung billiger ausstatten. Beim Anziehen hilft oft das Tragen von Gummihandschuhen. Damit hat man das glatte Material besser im Griff.

Shapewear oder Schönheitsoperation?

Genauso wie die guten alten Stützstrümpfe muss man die Pelle ja nicht ständig tragen. Aber wer zum Beispiel während oder nach einer Gewichtsreduktion überflüssige Hautlappen am Bauch und anderswo feststellt, der kann sich durch das Tragen von Shapewear das Leben erleichtern. Bis sich die Haut zurückgebildet hat, oder auch, bis eine Entscheidung über eine vielleicht nötige kosmetische Operation gefallen ist. Letztere kann unter Umständen auch medizinisch geboten sein, denn die lose Haut kann Geschwüre und andere gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Wenn das der Fall ist, dann zahlt auch die Krankenversicherung für die Operation. Jedenfalls nach einem gewissen bürokratischen Kleinkrieg.

Wenn man sich nicht operieren lassen möchte, oder wenn das Problem zwar vorhanden, aber eher klein ist, dann kann das Tragen entsprechender Wäsche zum Wohlbefinden beitragen. In jedem Fall sind die Anschaffungskosten kleiner als eine selbst gezahlte Operation. Es gibt Shapewear auch in großen Größen.

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